Alice Weidel: „Medien haben haltlose Storys produziert und unsere intimste Privatsphäre an die Öffentlichkeit gezerrt“

philosophia perennis

(David Berger) Es gehört mit zu den festen Regeln eines seriösen Journalismus, dass man das Privat- und besonders das Intimleben von Politikern oder anderen Personen des öffentlichen Lebens nicht in die Öffentlichkeit zieht, um es politisch gegen sie zu instrumentalisieren.

Aber inzwischen ist es mit dieser Regel nur noch ebenso weit her, wie mit jener, die Nazivergleiche zum No go erklärt. Wenn es gegen die „Richtigen“ geht, ist alles erlaubt.

Das hat man in der Woche nach dem AfD-Parteitag in Köln sehr deutlich gesehen. Ob es um das Sexualleben der Bundestagswahlkampf-Spitzenkandidatin Alice Weidel oder deren Wohnort und ihre Kinder geht, alles wurde auf einmal sehr schnell hervorgezogen.

Und jene Medien, die sonst sofort „Homophobie“ schreien, wenn ein Politiker gewisse und leider auch berechtigte Besorgnisse gegen das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare hat, bedienten sich nun übelster homosexuellenfeindlicher, teilweise auch fremdenfeindlicher Klischees.

Damit machten sie wieder einmal klar, dass die immer wieder…

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