CSD Köln wurde zu linksgrüner Anti-AfD-Demo

csd spdDie Parade zum Kölner CSD ist gerade hinter dem Dom zu Ende gegangen. Die Bilanz: nie war eine Pride-Parade in Köln so sehr einseitig von einer politischen Gruppe und deren Widersprüchlichkeit bestimmt: Komplette Vereinnahmung durch linke, besonders aber grüne Einseitigkeiten. Und das nicht nur, weil Volker Beck immer wieder den Paradeweg entlang hetzte, um auf möglichst vielen Wägen gleichzeitig anwesend zu sein. Bildreportage von David Berger und Roberta Brosche

Zunächst waren da natürlich erst mal die Verteter der „Community“, die durch ihre Präsenz nach wie vor das Bild des Homosexuellen bei uns prägen.

Neben dem Orlando-Gedenken bestimmten in zahlreichen Gruppen Anti-AfD-Schilder die Parade, letztere häufig aus dem Dunstkreis des LSVD.

Gefragt nach dem Sinn dieser Schilder, bekam man von den „Demonstranten“ immer wieder zu hören, dass die AfD „Schwule zählen lassen will“, In „KZs stecken“ und außerdem homophob, rassistisch  und islamophob sei. Spätestens bei der Nachfrage, dass doch der Islam auch eine Gefahr für schwule Männer sei – und daher gerade nach Orlando die Rede von Islamophobie ziemlich unsinnig, kam es immer wieder zu Beschimpfungen von Mitgliedern der gaystream-Redaktion.

Anders bei den Besuchern der Parade: Auf die Widersprüchlichkeit „We are Orlando“ und „Wir sind gegen Islamkritiker“ angesprochen, stutzen zunächst die meisten, im weiteren Gesprächsverlauf äußerten sie dann aber häufig selbst Zweifel an der die politische Seite der Parade prägenden Grundausrichtungen. Ihr: „Nein, Ihr seid nicht Orlando“ zeigten sie dann auf ihre Weise …

Linke im schmutz

 

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14 Gedanken zu “CSD Köln wurde zu linksgrüner Anti-AfD-Demo

  1. Jede Menge Ledertrinen, Trümmertransen, queere Mitläufer und die üblichen Poser. Die „Community“ hat sich nicht weiterentwickelt … die Generation „Partyarschgesicht“ ist iwo in den späten 80ern / frühen 90ern hängengeblieben und schafft sich gerade selbst ab! Inhalte, Lösungen, Innovation und notwendiger Diskurs für die Notwendigkeiten der heutigen und kommenden Zeiten sucht man dort vergebens.

    Ist doch auch wirklich zu schön und zu bequem sich im selbst erschaffenen Ghetto/“Safespace“ weiterhin im Selbstmitleid zu suhlen, infantil Sündenböcke (hier die AfD) zu suchen und mit der Opferrrolle zu kokettieren.

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  2. Man muß nur mit den Leuten offen reden, wenn niemand zuhört und sie sich sicher fühlen können. Die große Mehrheit derer, die ich kenne, finden diese masochistische political Correctneß dann durchaus kritikwürdig, vor allem aus eigener Erfahrung heraus.

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  3. Sorry, aber was ist dann daran falsch?
    Kritik an den Gruppen ist das Eine, aber diese schreckliche AFD verteidigen? Was soll das.
    Die meisten Besucher haben heftigst geklatscht. Dann müssten ja Hunderttausende linksgrün sein? Schwachsinn

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    • Es geht doch nicht um AfD verteidigen. Dazu eine Frage: was ist der eigentliche Hintergrund für diese Paraden? Doch wohl, auf die eigenen politischen Anliegen bezüglich der Minderheit hinzuweisen, oder? Stattdessen hat man sich instrumentalisieren lassen für etwas ganz anderes. Übrigens wurde gerade eine lesbische Landesvorsitzende in der AfD gewählt. Was da an Beleidigungen von linker Seite kam (Kampflesbe und Behinderte war noch richtig harmlos) zeigte mal wieder, wie schnell Homosexualität bei den Linken und Grünen unten durch ist, wenn es die falschen leben. Ich bin hetero, aber ich habe es verstanden, weshalb diese Paraden gemacht wurden und werden. Nur dieses politische Statement hat nichts damit zu tun. Wie kann man Toleranz einfordern, wenn man das Gegenteil demonstriert?

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    • Was ist denn soooo schrecklich an der AFD? Nur weil die Medien über sie hetzt? Weil die Partei sich wagt dem Islam kritisch gegenüber zu treten?

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    • Was an der AfD ist denn eigentlich so schrecklich? Dass sie eine direkte Demokratie befürworten? Dass sie ein Europa der Freundschaft wollen und nicht von Brüssel bevormundet werden wollen? Dass sie versuchen wollen, dass Rentenniveau auf ein erträgliches Maß heraufzusetzen? Dass sie eine kontrollierte Zuwanderung nach kanadischem Vorbild anstreben? Ja, das sind wahrlich schrecklich rechte Gedanken, die ganz dringend mit allen Mitteln bekämpft werden müssen.
      Nirgendwo im Grundsatzprogramm der AfD ist zu lesen, dass Homosexuelle gezählt oder in Konzentrationslager gesteckt werden sollen. Nirgendwo ist zu lesen, dass Migranten und Asylsuchende erschossen oder vergast werden sollen. Und nirgendwo ist zu lesen, dass in irgendeiner Form Gewalt gegen wen auch immer verübt werden soll.
      Diese Ausführungen beruhen ganz allein auf linkspopulistischer Propaganda, aber das wird in unserem Land ja geduldet und sogar von der Regierung finanziert. Rassismus und Faschismus sieht jedenfalls anders aus; ich habe das bislang bei der AfD noch nicht gefunden.

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  4. in der Welt Online lese sich diesen Artikel:

    * http://www.welt.de/politik/deutschland/article156759282/Volker-Beck-knoepft-sich-Boris-Palmer-vor.html

    Dazu kann ich nur schreiben, dass ich Volker Beck mittlerweile für eine Fehlbesetzung bei den Grünen halte und er Schaden für homosexuelle Menschen anrichtet. Das hat folgende Gründe:

    1. Volker Becks Schaden in der Bundestagswahl der Grünen 2013(in der öffentlichen Wahrnehmung der Allgemeinbevölkerung

    Lange war auch mir als schwuler Mann nicht bekannt, welche Verflechungen es von Beck in den 1980er mit dem Thema „Pädophilie“ gab. Zwar stimmten viele der Vorwürfe, die in der Presse zu lesen waren, in bezug auf die Person von Volker Beck nicht, aber gleichwohl war der Schaden für die Grünen im Bundestagswahlkampf 2013 groß und ein bestimmtes „Bild“ von Beck prägte die Bevölkerung in weiten Teilen.

    2. Volker Becks Besitz von Harten Drogen vor paar Monaten

    Ich stamme aus einer Lehrerfamilie und dort ist klare Haltung, dass Beck als Politiker im Bundestag und bei den Grünen nicht mehr tragbar ist, da er mit Crystal Meth im Besitz in Berlin von der Polizei erwischt wurde.

    Wie soll ein Gymnasiallehrer den Schülern vermitteln, dass Harte Drogen gefährlich sind, wenn Bundespolitiker bei den Grünen trotz eingestelltem Strafverfahren weiterhin „in der ersten Reihe“ im Bundestag für eine Partei als „Vorzeigepolitiker“ stehen ? Das ist Lehrern kaum möglich, wenn so in den Parteien mit solchen Personalien umgegangen wird. Jeder Schüler wird dem Lehrer antworten: „Wieso harte Drogen zu haben, macht nichts, sieht man doch bei Volker Beck“. Volker Beck hat sich dafür zwar offiziell entschuldigt, aber gleichwohl hat er dadurch sein Vorbildfunktion, die ein Bundestagsabgeordneter haben sollte, verloren.

    3. Aktuelle Kritik von Beck an Boris Palmer

    Anstatt das Volker Beck also nach diesem Drogenskandal sich „zurücknimmt“, macht er so weiter, als sei nichts gewesen.

    Und auch in der Sache hat Beck nicht mit seiner Kritik an Palmer Recht, und ich teile hier die politische Analyse von Boris Palmer. Der Aufstieg der Partei AfD ist eng verbunden, mit der chaotischen islamischen Flüchtlingspolitik der Bundesregierung im letzten Jahr, die von Linkspartei- und Grünenpolitikern umubelt wurde, und auch der Brexit wurde nunmehr wesentlich mitverursacht, von dieser deutschen Flüchtlingspolitik mit chaotischen Fernsehbildern von den Flüchtlingslagern vor Calais und den Versuchen, illegal den Eurotunnel zu passieren. Die Briten haben hier die in ihren Augen hegemonial von der deutschen Bundespolitik aufdiktierten Einwanderungspolitik, Angst und Sorgen. Sie wollen diese von Merkel/Gabriel vorgegebene Einwanderungspolitik nicht, und stimmten für den Brexit. Da hat Boris Palmer mit seiner politischen Analyse vollkommen Recht und ein Beck mit seiner linken Ideologie hält an seiner Ideologie fest, ohne zu erkennen, dass hier weite Teile der Bevölkerungen in Europa anders denken.

    Große Teile der einheimischen Bevölkerungen in England, in Dänemark, in den Niederlanden, in Schweden, in Polen, in Österreich, in Ungarn aber auch hier in Deutschland wollen diese Einwanderungspolitik nicht, die uns im letzten Jahr allein rund 1,5 Millionen an Menschen aus dem Nahen Osten gebracht hat, und die Deutschland fast ganz allein in Europa geschultert hat, weil diese Flüchtlingspolitik nicht mit den anderen EU-Mitgliedsstaatsregierungen vorher abgesprochen war und nicht einmal im Bundestag durch Beschluss verabschiedet wurde.

    4. Beck in der LGBT-Szene
    Auch stelle ich als schwuler Mann mittlerweile fest, dass Volker Beck mittlerweile selbst in der LGBT-Szene sehr umstritten ist und viele Gegner sich dort gegen Ihn versammelt haben, weil Sie Ihn nicht mehr als „Sprecher und Gesicht“ für die Belange homosexueller Menschen haben wollen. Zu sehr missfällt es vielen LGBT-Aktivisten, wie sehr Beck von seinen Skandalen in der Öffentlichkeit negativ von der Allgemeinbevölkerung bewertet wird, und sie nicht von Beck in eine gesellschaftliche „Mithaftung“ für sein Verhalten hineingezogen werden wollen.

    Ich befürworte daher mittlerweile, wenn sich Beck aus der Politik bei den Grünen „in der ersten Reihe“ zurückzieht und besser von anderen schwulen Personen und LGBT-Aktivisten wie Arndt Klocke, Sven Lehmann, Kai Gehring oder Gerhard Schick bei den Grünen ersetzt wird, weil diese Personen frei und unbelastet von Skandalen sind. Mich hat das Verhalten von Beck jedenfalls maßgeblich von einer Wahl der Grünen zukünftig abgebracht.

    Auch ist mir vollkommen unverständlich, warum Volker Beck in der ersten Reihe in Köln den Islamverband DITIP und deren Großmoschee in Köln derart massiv unterstützt, obgleich diese sehr homophobe und Gleichstellungs feindliche Positionen vertritt, die „Fensterrolläden“ hinuntergelassen hat, wie Alice Schwarzer bereuend für ihren Einsatz im Fernsehen erklärte und wofür die Grünen von einem ARD-Korrespondenten wie Samuel Schirmbeck als die „kommende grüne Partei des Islams“ bezeichnet wurden.

    Beck kann nicht einerseits den Islamverband DITIP und deren Großmoschee in Köln unterstützen, die von der Türkischen Religionsbehörde und damit von Erdogan gesteuert wird, und auf der anderen Seite glaubwürdig in Istanbul gegen Erdogan demonstrieren wollen; beides verträgt sich nicht ohne einen Glaubwürdigkeitsverlust in der LGBT-Bewegung.

    Bis heute gibt es keine einzige Moschee in Deutschland, wo homosexuelle Paare einen Segnungsgottesdienst oder eine kirchliche Trauung erhalten, und das liegt maßgeblich an der Haltung von Islamverbänden wie die DITIP. In einer Reihe von christlichen Kirchen, jüdischen Synagogen oder buddhistischen Tempeln schaut dies glücklicherweise ganz anders aus, wie die aktuellen Synodenbeschlüsse der EKD-Landeskirchen in Baden, im Rheinland und in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zeigen. Hier aber so wie Beck weiterhin sich hinter die DITIP in Köln zu stellen, die von der türkischen Religionsbehörde gesteuert wird, ist für mich als schwuler Wähler nicht tragbar.

    Mich würde es daher freuen, wenn Volker Beck jüngeren LGBT-Aktivisten bei den Grünen den Vortritt gibt, da er mittlerweile mehr Schaden anrichtet, als das er von Nutzen ist, was er vielleicht vor vielen Jahren einmal für die LGBT-Aktivisten war. Es gibt aber heute bessere unbelastete Kandidaten in den Reihen der Grünen im Jahre 2016 und Volker Beck sollte sich aus dem Bundestag zurückziehen.

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  5. Kaum wird der CSD mal wieder etwas politsicher – wird er auch kritisiert . ..vieleicht sollten wir wirklich POLITISCH UND auch dementsprechend “ normal“ gekeidet dabei sein -also keine Ledertrinen , Trarnsen etc -aber ob man uns dann ernster nimmt bezweifle ich . dazu müsste nicht nur jetzt wegen „Orlando & Co“ auch der CSD in den nächsten 20 Jahren wieder politsicher werden ,damit man uns ernst nimmt -und den CSD nicht nur als „Partydemo“ sieht.Aber viele „ältere Gays“ gehen da ja auch nicht mehr hin -zumindest die , die mit 60 in keiner gayvar mehr rumhängen . Für mich persönlich wird es diese Jahr vieleichta uch der letzte CSD sein -zumindest in dieser Form ,wie er in den letzten 27 Jahren für mich war

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  6. Pingback: Sexuelle Gewalt beim CSD | quotenqueen

  7. Ich finde es schade, dass der CSD (wieder) so politisch wird. Die eigentliche Aussage solcher Veranstaltungen ist doch Thema genug. Nun schlägt man sich wieder völlig unreflektiert auf irgendeine „Seite“. Unreflektiert halte ich dies, da hier m.E. der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben wird. „Gegen AfD“ zu sein bringt momentan einfach mehr Buzz – aber ist eine als demokratisch eingestufte junge Chaospartei nicht das geringere Übel, wenn auf der anderen Seite homophobe Extreme stehen, die sogar offen von Auslese und Tötung sprechen?

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  8. Pingback: Sind wir das wirklich? – philosophia perennis

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