Kölner CSD nach Orlando: Veranstalter besorgt um seine Finanzen

Cologne_Germany_Cologne-Gay-Pride-2015_Parade-05Es wird wieder die besucherstärkste Pride-Parade in Deutschland werden: Morgen (3.Juli) findet der Umzug zum Kölner Christopher Street Day statt. Durch die erhöhte Terrorgefahr und die daher notwendigen Sicherheitsmaßnahmen steigen allerdings auch die Kosten für die Security. Trotzdem haben viele Homosexuelle vor einem Terrorakt Angst und wollen der Parade fern bleiben.

Wie der WDR berichtet sehen die Veranstalter des CSDs auch nach dem Massaker von Orlando und den Ankündigungen des „Islamischen Staats“ seinen Homo-Hass-Terror auch nach Europa auszuweiten, „keinen Grund zur Sorge“.  Sie wollen einen möglichst reibungsfreien Verlauf der Parade mit vielen Teilnehmern, da sie auch um ihre Einnahmen fürchten, wie gestern in einem Bildzeitungsbericht deutlich wurde. Ein Herr Schmidt von den Veranstaltern des Events wird in der Bild so zitiert: „Wir sind ein gemeinnütziger Verein, finanzieren den CSD nur mit Spenden. Und das bei immer weiter steigenden Kosten. Wir bekommen keinen Cent von der Stadt.“

Der WDR dazu: „Doch nach dem Anschlag auf einen Homosexuellen-Klub in Orlando (Florida), bei dem am 12.06.2016 ein Attentäter 49 Menschen getötet und 53 verletzt hatte, stellt sich die Frage nach der Sicherheit der Veranstaltung.“

Ähnlich scheint das die Kölner Polizei zu sehen und hat ganz bewusst die Beamtenzahl für die Sicherheitsvorkehrungen zum Pride erhöht.  Bereits nach „Charlie hedo“ habe man das getan und nun noch einmal, da nun der Focus besonders auf dem islamistischen Terror gegen Homosexuelle liege. Der WDR schreibt:

„Dass es in Orlando gezielt einen Anschlag auf Homosexuelle gegeben hat, hat die Kölner Polizei genau registriert und den Fokus auf die Kölner Homosexuellenparade verstärkt. ‚Da der CSD ja eine Veranstaltung von Homosexuellen ist, haben wir da natürlich noch mal intensiver den Blick drauf‘, so der Polizeisprecher.“

Eine 100%-ige Sicherheit könne man bei der derzeitigen Lage allerdings nicht garantieren. Auch dass es kurz vor der Parade zu einer Verschärfung und Zuspitzung der Lage kommen könne, sei nicht auszuschließen:

„Bis zum CSD kann sich die Gefahrenlage natürlich noch kurzfristig ändern“ , zitiert der WDR die Sicherheitsbehörden.“

© CEphoto, Uwe Aranas / , via Wikimedia Commons

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