Wie queere Flüchtlingsaktivisten erst aus Schaden klug werden

Laut Medienberichten erlebt Köln in den letzten Wochen eine drastische Zunahme von Gewalt gegen Homo- und Transsexuelle in den Flüchtlingsunterkünften der Stadt. Torsten Ilg hatte davor bereits länger gewarnt, seine Lösungsvorschläge waren aber von Grünen, linkspopulistischen Szenebloggern und Refugees-welcome-Aktivisten aus ideologischen Gründen pauschal abgelehnt worden. Erst jetzt scheint man langsam Einsicht zu zeigen. Thorsten Ilg kommentiert

Meine Forderung nach Schutzräumen für LGBTI-Flüchtlingen wurde von der linken Szene-Presse und von „Rainbow-Refugees Köln“ noch bis vor kurzem vehement abgelehnt, weil sie wohl von der falschen Seite des politischen Spektrums kam.

Jetzt ernten die Kölner LGBTT-Organisationen und die QUEER-Redaktion offensichtlich die Früchte dieser Hysterie.

Nachdem ich bereits vor Monaten solche Szenerien in Köln prognostiziert habe, wurde mein Antrag auf Unterbringung von LGBTT-Flüchtlingen im Kölner Süden, von der dortigen Bezirksvertretung mit großer Mehrheit mit den Stimmen von SPD, CDU und FREIEN WÄHLERN beschlossen. Die Verwaltung teilte in ihrer Vorlage mit:

„Im Stadtbezirk Rodenkirchen gibt es mehrere Flüchtlingseinrichtungen mit abgeschlossenen Wohnungen (Marktstraße, Koblenzer Straße, Weißdornweg, Merlinweg und Neubau Kuckucksweg). Da abgeschlossene Wohnungen sehr gut zur Unterbringung von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen geeignet sind, wurde und wird dies bei den Belegungen immer gezielt berücksichtigt. Hierzu gehören neben Frauen, Alleinerziehenden mit Kindern, traumatisierte Menschen und behinderte Men- schen selbstverständlich auch Flüchtlinge mit LGBT-Hintergrund.“

Neben Familien bzw. Eingetragenen Lebensgemeinschaften, die jeweils in einer abgeschlossene Wohnung leben, sollen lt. Verwaltung auch alleinstehende Frauen in Wohngemeinschaften in diesen Häusern untergebracht werden. Darüber hinaus gibt es in der Notaufnahme Ringstraße einen separaten Bereich, der ausschließlich mit Frauen und alleinstehenden Frauen mit Kindern belegt wird.

Woran lag es also, dass die betreffende Person dennoch in einer solch problematischen Unterkunft untergebracht wurde? Warum hat Rainbow-Refugees die Unterbringung im problematischen Kölner Norden nicht schon früher kritisiert?

Mein GRÜNER Kollege in der Bezirksvertretung von Köln-Rodenkirchen Günter Schlanstedt, hat als Reaktion auf meinen Antrag behauptet, es bestehe „kein Notwendigkeit Flüchtlinge mit LGBTT-Hintergrund unbedingt im Kölner Süden unterzubringen“. Man könne dies „genauso gut im Kölner Norden und in Chorweiler machen“.

Jeder der die Bevölkerungsstruktur der Domstadt kennt sollte eigentlich wissen, dass der Kölner Norden nicht zuletzt auch aufgrund des sehr hohen Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund, auch mit besonders vielfältigen Konflikten zu kämpfen hat. Offensichtlich passt das nicht ins GRÜNE Weltbild.

Es nicht sein darf was nicht sein kann, lautet die linke Logik.

© Foto: Screenshot youtube

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