Darum war David Cameron der LGBT-freundlichste Regierungschef der Welt!

Nach dem überraschenden Erfolg der Brexit-Befürworter beim Referendum tritt David Cameron als Premierminister des Vereinigten Königreiches zurück. Der stellvertretende Gaystream-Chefredakteur lobt seine Leistungen für Lesben und Schwule und würdigt ihn als „LGBT-freundlichsten Regierungschef der Welt!“ Text: Daniel Krause 

 Anders als „auf dem Kontinent“ war es auf der britischen Insel das christlich-konservative Lager, welches die Gleichstellung Homosexueller wesentlich vorangetrieben hat. David Cameron hat seine Partei auf eine lesben- und schwulenfreundliche Linie gebracht und voller Überzeugung verkündet: „Egal wer wir sind und wen wir lieben, wir sind alle gleich. Ehe handelt von Liebe und Treue, und das sollte Menschen nicht deshalb verweigert werden, weil sie schwul sind.“

 Überzeugend legte Cameron dar, dass die Gleichberechtigung keine Bedrohung für die konservative Institution „Ehe“ ist, sondern jene dank der Homosexuellen als zusätzlicher Zielgruppen sogar zu stärken vermag. Und dass „Liebe und Treue“ mit konservativen Werten tatsächlich konform gehen, steht schließlich völlig außer Frage.

„Anders als mancher Labour-Politiker war Cameron niemals tolerant gegenüber islamischer Homophobie“

Fortan unterschied sich die konservative Regierung in Großbritannien in Sachen Homo-Gleichberechtigung nicht mehr von der linken Opposition. In anderen Bereichen, die für lesbische und schwule Wähler relevant sind, wies die Cameron-Partei gar Vorzüge gegenüber der Labour-Fraktion auf. Im Gegensatz zu manche Labour-Politiker, welcher aus Rücksicht auf die vielen muslimischen Wähler seiner Stadt skandalöserweise Verständnis für Homophobie wie für Antisemitismus im Islam einforderte, war ein solch bedrohlicher Kulturrelativismus seitens der Tories nie zu befürchten.

Hasstiraden gegen den lesben- und schwulenfreundlichen Staat Israel bei gleichzeitiger Sympathie für das homophobe Hamas-Volk Palästina vernimmt man immer wieder von der Labour-Seite, niemals jedoch von den Konservativen.

 „Danke, David Cameron, für Deine Leistungen als LGBT-freundlichster Premierminister der Welt. Ohne Dich wird die EU ein Stück ärmer sein.“ 

 Die Mitte-Rechts-Regierungen Großbritanniens wie auch der Niederlande oder Dänemarks berufen sich in ihrer Kritik am Islam und in ihrer konsequenten Bekämpfung radikaler Muslime immer wieder glaubhaft auf die hohe Bedeutung der Rechte von Frauen, Juden und Schwulen.

Weil eben jene Regierungen auch tatsächlich für die vollkommene Gleichberechtigung von Homosexuellen bis hin zum Adoptionsrecht eintreten, sind die entsprechenden Parteien für verständig abwägende Lesben und Schwule zunehmend mit deutlich besserem Gewissen wählbar als das islamophile und oft israelfeindliche linke Lager.

David Cameron hat es geschafft, mir seiner islamkritischen und teils auch EU-skeptischen Politik den Rechtspopulisten der Partei UKIP im eigenen Land das Wasser weitgehend abzugraben. Das war auch für Lesben und Schwule gut. Denn im Parteiprogramm von Rechtspopulisten wie der UKIP in Großbritannien ebenso wie im Wahlprogramm der der AfD in Deutschland gibt es die Islamkritik nur im „Doppelpack“ mit einem gehörigen „Schuss Homophobie“.

Danke, David Cameron, für Deine Leistungen als LGBT-freundlichster Premierminister der Welt. Ohne Dich wird die EU ein Stück ärmer sein.

(c) Screenshot youtube

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